Fasnachtswagen der Geeks oder Nihilisten

Ein völlig aus dem Konzept fallender Fastnachtswagen. Keine Botschaft, keine sichtbaren “Narren”, kein Lärm.
Zum Thema Getöse formt sich das Bild eines schalldichten, gepanzerten, pechschwarzen, ungschmückten Wagens mit verspiegelten Fenstern, der von einem beinahe lautlosen Traktor mit Elektromotor gezogen wird.
Wer sitzt da drinnen und starrt das jubelnde Publikum an? Eine Gruppe Computergeeks, gamend in einem Netzwerkspiel? Agenten? Liveblogger? Außerirdische? Zeitreisende? Lind Kernig?
Eine Anti-Laola-Welle geht durch die Narrenschar am Straßenrand. Die unheimliche Kälte und die Leere und die kaum erträgliche Botschaftslosigkeit lässt die Jubelmenge für den Moment, in dem der Schwarzes Loch der guten Laune wagen passiert, verstummen.
(-Wildgans im Blogartikel http://wildgans.wordpress.com/2013/02/12/ruckzugsgeluste/)
Falls Forschende darin sitzen: Erinnert an das quantenphysische Problem, dass der Beobachter ein Teil des Systems, also des Beobachteten ist und dies beeinflusst (im Fall: die Anti-Laola auslöst.

Theorie der schlechten Laune in den Pendlerzügen zwischen Zürich und Bern

Annahme: die Mehrheit der Fahrgäste arbeitet in Bern und wohnt in Zürich.
Vereinfachung des Systems: es gibt nur zwei Züge pro Tag. Morgens Zürich-Bern (zur Arbeit gerichtet), Abends Bern-Zürich (nach Hause).
Die Züge sind immer überfüllt.
Theorie: auf dem Hinweg ist die kollektive Laune im Abteil signifikant schlechter, als auf dem Rück- (Heimweg).
Erkennbar durch neutralen (nicht pendelnden) Beobachter, der zufällig in den Pendlerzügen mitfährt ( Figur, Erzählender).
Umkehrschluss der Theorie (gegensätzlich reziproke Stimmungstheorie in Pendlerzügen, als eine Art Stockholmsyndrom des Langzeit-Alltags) (/ Jachi): die Stimmung in den Zügen könnte auch genau umgekehrt sein, da die Menschen länger auf der Arbeit sind, als zu Hause.
Zürich und Bern dienen nur als Beispiel.